Die Play-off-Runden der KEHV AHC Division 1 liefert genau das, was sich Fans erhofft haben: klare Ansagen, enge Duelle auf Augenhöhe und emotionale Spiele. Vor Runde drei zeichnen sich Trends ab.
1.EHC Althofen vs. LE Leoben Kings
Stand in der Serie: 2:0
Althofen Einzelergebnisse: Spiel 1: 9:1 Spiel 2: 11:1
Spiel 3: 06.02.26, 19:30 Althofen
Althofen dominiert die Serie klar. Besonders Sandro Seifried, Leon Lamereiner und Michael Rainer prägten die Spiele offensiv. Leoben kämpfte, konnte die spielerische Überlegenheit aber nicht kompensieren. Trainer Robert Fohrer verweist auf Kaderprobleme, erkennt aber auch den Klassenunterschied an. Althofen-Coach Gerry Ressmann mahnte trotz der Siege zur Konzentration.
Alles andere als ein Sieg der Rhinos nach 60 Minuten und damit ein Sweep wäre eine riesige Überraschung. Der Sieger der Serie spielt gegen den Sieger aus Ferlach vs. Velden.
ESV Elektrotechnik Morak Ferlach vs. USC Pirates Velden
Stand in der Serie: 2:0
Ferlach Einzelergebnisse: Spiel 1: 7:5 Spiel 2: 7:4
Spiel 3: 06.02.26, 19:30, Ferlach
Zwei Duelle mit offenem Visier gingen gut für Ferlach aus. Adis Alagic, Kristof Potocnik und Zintis Zusevics setzten Akzente in Form von Toren und Assists. Velden-Trainer Philip Siutz kritisierte nach Spiel zwei die defensive Leistung, während Ferlachs Obmann Christian Cozelenka die positive Entwicklung der Saison hervorhob.
Ferlach ist mit einem 2:0-Vorsprung und den damit verbundenen drei Matchpucks klar zu favorisieren, ganz abschreiben darf man aber Velden nicht. Die Piraten sind jederzeit für einen Sieg, auch im Rosental, gut. Gewinnt Ferlach, ist das der größte Erfolg der Vereinsgeschichte.
EV Murtal Lions Zeltweg vs. MET Photovoltaik Hornets Spittal
Stand in der Serie: 0:2
Zeltweg Einzelergebnisse: Spiel 1: 1:2 Spiel 2: 2:5
Spiel 3: 06.02.26,, 20:00, Zeltweg
Spittal präsentierte sich taktisch reif und effizient. Die Lions zeigten bislang in den entscheidenden Situationen zu wenig Präsenz, nach einem engen ersten Spiel war die zweite Begegnung eine klare Angelegenheit der Oberkärntner. Hornets-Manager Martin Bodner zeigt sich zufrieden, Zeltwegs Obmann Christian Mayerl vermisste den letzten Biss.
Die Murtal Lions stehen nach zwei Niederlagen mit dem Rücken zur Wand, haben bei der Abwehr vom ersten Matchpuck aber zumindest Heimvorteil. Der Seriensieger trifft entweder auf Steindorf oder Huben.
ESC Sparkasse Steindorf vs. UECR Eisbären Huben
Stand in der Serie: 1:1
Steindorf Einzelergebnisse: Spiel 1: 3:4 n. P. Spiel 2: 4:3 n. P.
Spiel 3: 06.02.26, 19:00, Steindorf
Die bislang spannendste Serie – beide Spiele wurden im Penaltyschießen entschieden. Jure Sotlar und Antons Sinegubovs ragten bei Huben heraus, der Titelverteidiger behält in kritischen Situationen kühlen Kopf, zog sich in Huben nach einem 0:2-Rückstand aus der Affäre. Luka Kalan traf als einziger im Penalty-Shootout. Steindorf-Trainer Mike Mayer lobte Moral und Geduld seines Teams, Huben-Coach Silvio Trojer hob die Spannung der Serie hervor.
Das Heimrecht liegt nun wieder bei Steindorf, das sich damit die Favoritenrolle erneut zurückeroberte. Huben zeigt indes seit über 120 Minuten aufopferndes Play-off-Hockey, eine Überraschung ist keineswegs ausgeschlossen.
Der vierte Spieltag ist für Sonntagnachmittag angesetzt.
