KEHV-AHC DIVISION II PLUS – neu formiert

Sieben Teams – ein neues Format – international

Mit sieben Mannschaften und einem Punktesystem startet die Kärntner Liga AHC Division II Plus in die Saison. Das neue Format sorgt für Ausgeglichenheit in der Ligastruktur.

Entwicklungen lassen sich nicht aufhalten – Stillstand wäre für das Eishockey ein Rückschritt. Deshalb braucht es Gespräche, neue Ideen und Lösungen, die nicht nur auf dem Papier funktionieren, sondern auch der Realität standhalten. Mit der AHC Division II Plus geht die Kärntner Liga nun einen neuen Weg.

In der neuen Liga treffen sechs Kärntner Mannschaften auf das serbische U20-Nationalteam. Ein zentraler Baustein ist eine Punkteregelung, die den Spielerkader nach Alter und bisheriger Spielpraxis bewertet. Sie soll helfen, die Kräfteverhältnisse ausgeglichener zu gestalten und einer übermäßigen Konzentration von Spitzenspielern in einzelnen Teams entgegenzuwirken. Die vier bestplatzierten Mannschaften erreichen die Play-offs.

Die Kärntner Liga AHC Division I bleibt das Premiumprodukt des Kärntner Eishockeys – auch als sportlich attraktiver Platz für ehemalige Bundesligaspieler, die ihre Karriere auf hohem Niveau ausklingen lassen möchten. Zugleich schafft die neue Regelung eine Grundlage, um Erfahrungen zu sammeln und über eine mögliche Ausweitung zu sprechen.

Der Saisonstart verspricht spannende Begegnungen: Lendhafen Seelöwen als Meister der Division 2 Mitte und überregionaler Meister ebenso wie Titelverteidiger aus der Division 2 Ost die Spartans Althofen zählen erneut zu den Favoriten. Die Reifnitz Trouts, die Tarco Wölfe und die Mannschaft des ESV Ferlach II wollen um die Play-off-Plätze mitreden. VST Völkermarkt ist mit der Kaderstärke aber mit vielen Jungen noch eine ungewisse Größe und das bosnische U20 Nationalteam ist ganz schwer einzuschätzen.

Die AHC Division II Plus ist damit ein gemeinsamer Versuch, den Wettbewerb ausgewogener und die Liga zukunftsfähiger zu gestalten. Entscheidend wird sein, die Erfahrungen offen zu bewerten und das Modell dort weiterzuentwickeln, wo es sich bewährt.

Text:msch